Isabella Natter-Spets

 

Warum ich beim Projekt „Guad ältor weodo“ gerne dabei bin?

Weil ich es richtig finde, beim wichtigen Thema Pflege und Betreuung nicht gleich in die Fachplanung zu gehen, sondern zuerst die Vorstellungen der Menschen von Jung bis Alt zu sammeln, was für sie denn „gut älter werden“ bedeutet. Und auf dieser Basis erst Pflege und Betreuung für die Region Hinterwald weiterzuentwickeln.

Persönlich glaube ich (und das zeigen auch die bisher geführten Interviews mit pflegenden und betreuenden Menschen aus dem Hinterwald), dass ein wesentlicher Faktor fürs gut-älter-Werden darin liegt, sich einem Wir zugehörig zu fühlen, aufgehoben zu sein, nicht zu vereinsamen. Dieses „Wir“ ist durch kleinere und weit verstreute Familien und Verwandtschaften, eine hohe Beschäftigtenquote und Zuzug nicht mehr so automatisch gegeben wie früher. Wenn wir Möglichkeiten finden, das „Wir“ für ältere Menschen nachhaltig zu stärken, dann entsteht etwas, das weit über die Region Hinterwald hinaus Relevanz hat.

Isabella Natter-Spets, Projektbegleitung im Auftrag der connexia

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1 Comment

  • Warum interessiert mich das Projekt „Guad ältor weodo“?
    weil ich 70ig bin… und natürlich „jeden Tag guat ältr werda möchte“,
    (bin natürlich Walser), ka ned guat wäldara….
    wenn Politiker so etwas anfangen bleibt ein fahlen Beigeschmack…
    persönlich glaube ich auch, dass ein wesentlicher Faktor fürs gut-älter-Werden darin liegt, sich einem Wir zugehörig zu fühlen (Abgeschrieben). Aufgehoben möchte ich in der Familie sein und überhaupt nicht in…. wesentliche Bestandteile von „guat“ findet „Mensch“, in Natur – Kultur – Menschen – Landschaft und Gesundheit.
    Sind diese formgebenden Parameter auf „Plus“, geht es uns gut, und das Altern erfolgt auf ganz natürliche Weise. Anschauungsunterricht bietet Fauna und Flora in mannigfaltigster Art.
    Dazu vielleicht ein einzelnes Thema das Ältere immer wieder berührt.
    Lärm und Verkehr.
    Wird man älter, wird das Gehör weil mit dem Gleichgewichtssinn zusammenhängend, sensibler und empfindlicher. Man ordnet Geräusche eher nach störenden und nicht störenden Faktoren ein. So stört beim Verkehr weniger bis kaum die Geschwindigkeit, als vielmehr die Lautstärke. Die Motoradplage im Bregenzerwald und besonders am Tannberg wird hauptsächlich wegen der Lautstärke als negativ empfunden. Kein Mensch vergönnt eine Motoradliebhaber sein Erlebnis. Das gilt auch für einen kleinen Teil der Autofahrer.
    Weil sich diese negative Störung, technisch mit einem Reglement an die Hersteller, ganz leicht aus der Welt schaffen ließe, hat Niemand Verständnis dafür, warum man dies nicht tut. Das Reglement muss natürlich ehrlich sein, nicht wie die Abgasgeschichte oder die Zulassungsnorm für Abgasanlagen, da werden die Menschen schlicht hinters Licht geführt, und dadurch ganz bewusst geschädigt.
    Das ist nur ein kleiner Hingucker wie man das „guat ältr werda“ beflügeln könnte. Es geht uns aber Allen gut, vielleicht auch zu gut.
    Wünsche Euch Allen eine gute Zeit, und bleibt gesund.

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